Bäume im afrikanischen Urwald

Das Waldbaden

„Shinrin Yoku“ ist japanisch und bedeutet „Baden in Waldluft“. Im Deutschen gibt es weniger poetische Bezeichnungen für die Heilmedizin der Natur wie etwa Ökopsychosomatik, Naturtherapie und Waldmedizin. Die Biophilie, die Liebe zum Lebendigen, lässt uns den Wald als einen Ort der Entspannung und der Heilung erfahren.

Der natürliche Wald ist ein Ökosystem bestehend aus Pflanzen, Tieren, Pilzen, Insekten und vielen verschiedenen Mikroorganismen. Er ist ein geheimnisvoller, mystischer Ort, der sich wohl niemals bis zur Gänze wissenschaftlich erforschen lässt. Jedes Jahr kommen neue Erkenntnisse zutage, in welcher Weise die Natur und insbesondere der Wald uns Menschen dienlich ist.

Hier möchte ich im Speziellen über die Vorzüge des Aufenthaltes im Wald für die Gesundheit unserer Augen eingehen. Da der menschliche Organismus genauso wie der Wald ein zusammenhängendes System ist, kann man auch die einzelnen Organe niemals unabhängig vom restlichen Körper betrachten. So ist alles, was den Augen hilft, günstig für den gesamten Körper und genauso andersrum.

Waldluft

Die trockene Büroluft ist voll von Kohlendioxid, Staub, chemischen Substanzen und elektromagnetischer Strahlung. Den kompletten Gegensatz dazu finden wir im Wald. Nirgendwo ist der Sauerstoffgehalt höher als inmitten unserer Sauerstoffproduzenten: den Bäumen.

Zudem ist die Luft angereichert mit Feuchtigkeit und wohlriechenden ätherischen Ölen. Insbesondere diese Duftstoffe heben unsere Stimmung und stärken sogar das Immunsystem. Müde, gerötete Augen werden im Wald wieder lebendig und auch die Augenlider erhalten an Vitalität zurück. Ein regelmäßiger Spaziergang im Wald wirkt hier wahre Wunder.

TIPP: Wer etwas von den Vorzügen der Waldluft zu sich an den Arbeitsplatz holen möchte, kann dies mithilfe eines Tischluftbefeuchters und etwas ätherischem Öl erreichen. Das beugt trockenen, geröteten und juckenden Augen vor und weckt die müden Geister.

PRIMAVERA eine Kollektion von hochwertigen ätherischen Baumölen. Hier gibt es für jeden Stressfaktor das passende Mittelchen:

  • Himalayazeder für psychische Widerstandskraft
  • Kiefernnadel für einen klaren Geist
  • Lariciokiefer für ein Gefühl von Sicherheit
  • Lärche für mehr Selbstvertrauen
  • Latschenkiefer für Mut und Kraft
  • Lorbeerblätter für starke Nerven
  • Riesentanne und Zeder für die seelische Ausgeglichenheit
  • Wacholder für bessere Konzentration
  • Wacholderbeere für ein positives Mindset
  • Weißtanne für den richtigen Fokus
  • Zirbelkiefer für das Durchsetzungsvermögen
  • Zypresse zur Beruhigung der Emotionen

Bewegung und Entschleunigung

Beim Spazieren-gehen werden alle Muskelgruppen sanft aktiviert. Durch die entspannte Bewegung kann das Gehirn Schritt für Schritt runterschalten und die Sinne erhalten wieder mehr Aufmerksamkeit. So kann der Stress, der sich im Laufe des Tages anstaut, entweichen und Verspannungen lösen sich.

Wem der Aufenthalt in der Natur an sich nicht ausreichend Reize und Motivation liefert, der kann damit noch andere Freizeitaktivitäten verbinden.
Hier sind einige Ideen:

  • Wildkräuterwanderungen
  • Vogelbeobachtungen
  • Pilze oder Beeren sammeln
  • Survival Training
  • Jogging
  • Trekking
  • Mountainbiking
  • mit dem Hund Gassi gehen
  • Geocaching

Clemens G. Arvay schreibt in seinem Buch „Das Biophilia Training*“ über das ‚Fitnesscenter Wald‘ und den Vorteilen von sportlichen Betätigungen im Wald. Hier findet man einfache Übungen und die passenden wissenschaftlichen Erkenntnisse gleich dazu.

Impulse

Bei der Arbeit am Computer erhält das Auge ausschließlich zweidimensionale, meist statische Bilder. In der Natur hingegen finden wir überall Bewegung vor, die noch dazu in unterschiedlichen Ebenen stattfindet. Die Augenmuskulatur wird bei einem Spaziergang im Wald stark gefördert und trainiert. Auch Gedanken können dadurch neue Wege gehen und interessante Ideen hervorbringen.

Die Farbe Grün

Die Wirkung von Farben machen sich die Unternehmen im Neuromarketing und die Menschen bestenfalls bei der täglichen Kleiderwahl zunutze.
Wir wissen: die Farbe Grün bringt uns in einen Zustand der Gelassenheit und Sicherheit. Und da Grün die häufigste Farbe in der Natur ist, wirkt jeder Aufenthalt im Wald automatisch beruhigend und ausgleichend. Auch auf die Augen hat die Farbe einen entspannenden Effekt.

TIPP: Mit Zimmerpflanzen können wir uns grünes Leben ins Büro holen und gleichzeitig auch das Raumklima verbessern. Erstaunlicherweise können bestimmte tropische Pflanzen die Luft sogar von schädlichen Stoffen wie Benzol, Formaldehyd und Trichlorethen befreien.
Eine Studie der NASA besagt, dass man je 9 m² mindestens eine Pflanze für eine ausreichende Luftreinigungswirkung benötigt.
Folgende Pflanzen sind hier besonders zu empfehlen:

  • Grünlilie (Chlorophytum elatum)
  • Gemeiner Efeu (Hedera helix)
  • Friedenslilie (Spathiphyllum)
  • Chrysantheme (Chrysanthemum morifolium)
  • Drachenbaum (z. B. Dracaena marginata)

Und es gibt noch viele weitere Büropflanzen, die dir den Arbeitsplatz verschönern können.

Erdung

Durch den Kontakt mit elektronischen Geräten und synthetischen Materialien erhöht sich die positive Ladung des menschlichen Körpers. Da wir sowohl in Gebäuden als auch im Freien durch Gummisohlen isoliert sind, verstärkt sich die elektrische Ladung immer mehr. Das erzeugt körperlichen und psychischen Stress.

Die negativ geladene Luft des Waldes und die erdende Funktion der Bäume kann den Organismus von diesen schädlichen Einflüssen befreien. Jede Berührung von Erde und Pflanzen schafft Erleichterung und stärkt das Immunsystem. Daher wird Gärtnern auch oft als Therapie bezeichnet.

TIPP: Um auch während der Arbeit im Büro geerdet zu bleiben, kann man auf eine Erdungsmatte zurückgreifen. Diese wird unter die Tastatur oder unter die nackten Füße gelegt. Über die Steckdose wird dann die Spannung abgeleitet.

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