Bakterien beeinflussen unsere Stimmung und unser Verhalten. Eine Fehlbesiedelung in unserem Darm kann zum Beispiel Depressionen auslösen oder uns zu einer ungesunden Ernährungweise verleiten.

Es gibt aber auch Bakterien, die auf positive Weise auf uns einwirken. Ein Beispiel dafür ist Mycobacterium vaccae, ein Bakterium, das in der Erde und somit überall in der Natur zu finden ist. Dieses Bakterium regt das Wachstum von bestimmten Nervenzellen im Gehirn an, deren Aufgabe es ist Serotonin zu produzieren. Ein erhöhter Serotoninspiegel macht uns weniger ängstlich und verbessert noch dazu unsere Lernleistung.
Man hat mittlerweile herausgefunden, dass Mycobacterium vaccae eine vergleichbare Wirkung hat wie Prozac, ein gängiges Antidepressivum. Und diese Wirkung hält sogar bis zu drei Wochen an!

Ob es nun Gärtnern ist oder einfach nur ein Spaziergang durch den Wald. Die Natur macht uns glücklich, dafür sorgen nicht nur ihre vielen kleinen Helferlein.

Das Bakterium, das glücklich macht
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