Prasadam nennt man im Hinduismus die Opferspeisen, die den Gottheiten dargeboten werden. Dafür wird eine kleine Portion jeder Mahlzeit zuerst auf einem Altar geopfert, es werden Gebete gechantet und anschließend darf das Prasadam („die Barmherzigkeit des Herrn“) gespeist werden. 
Damit erweist man Sri Krishna seine Eherbietung und Dankbarkeit. 

In unserer Kultur ist es mittlerweile nicht mehr üblich, sein Essen segnen zu lassen und seine Dankbarkeit für seine tägliche Mahlzeit auszudrücken. Dabei würde es durchaus Sinn machen, sich den Wert der Lebensmittel regelmäßig vor Augen zu führen:

Die Zeit, die Sonne, den Regen und die Mineralien der Erde, die eine Pflanze zum wachsen benötigt hat.
Die Arbeit der Insekten, der Bauern und der Händler, durch die wir erst in den Genuss der wunderbaren Früchte kommen können.
Unser Geschick und unsere Sorgfalt, mit der wir eine Speise zubereitet haben.
Die harmonische Gesellschaft, mit der wir ein Essen genießen dürfen.
Und unseren Körper, mit dem wir die Kostbarkeiten in uns aufnehmen können.
Es gibt so vieles, wofür wir dankbar sein können.

Bei meinem heutigen Essen bin ich auf jeden Fall dankbar für…

3 reife Bananen
3 süße Datteln
1 EL rohen Kakao
eine Handvoll prickelnd-fruchtiger Erdbeeren
1 Teelöffel nahrhafter Chiasamen
…und meinen superduper Vitamix

Prasadam
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